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Artikel Schwäbische Zeitung vom 26.01.2018

Artikel vom 06.02.2018

In der Verbandskläranlage Eriskirch wird eine vierte Reinigungsstufe zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen (MV) und zur Entkeimung gebaut. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig. Das Projekt kostet rund 5,5 Millionen Euro und geht bis zum Frühjahr 2019 in Betrieb. Zur Investition kommen jährlich laufende Betriebskosten von 121 000 Euro. Bis spätestens Juli 2019 soll auf der Verbandskläranlage Eriskirch eine neue, vierte Reinigungsstufe in Betrieb gehen. In der Gemeinderatssitzung bewilligte das Gremium einstimmig das circa 5,8 Millionen Euro teure Projekt. „Die Entkeimung ist aufgrund der Nähe zu den Strandbädern begrüßenswert. Die Ergebnisse des Projekts ,Aktiv Schussen Plus’ haben gezeigt, dass mittels einer Ozonung eine Elimination der Mikroverunreinigungen von bis zu 90 Prozent erreicht werden kann“, sagte der Leiter des Eriskircher Bauamtes, Frank Jehle. Sollte die Ozonungsanlage 85 Prozent der Jahresabwassermenge behandeln und eine Eliminationsleistung der MV von 80 Prozent über die gesamte Kläranlage erreichen, erwarte man für die neue Verfahrensstufe durch das Land Baden-Württemberg eine Förderung in Höhe von 20 Prozent der Investitionssumme. Das Regierungspräsidium entscheidet bis Frühjahr über den Förderantrag. Um Neben- und Abbauprodukte abzubauen, ist laut dem beauftragten Ingenieurbüro eine biologisch aktive Stufe erforderlich. Hierzu soll der vorhandene Sandfilter verwendet werden. „Der Ozonungsreaktor ist so dimensioniert, dass eine Gesamtabwassermenge von 350 Liter pro Sekunde behandelt werden kann. Bei Bedarf kann die Ozonungsanlage durch das neu installierte Pumpwerk umfahren werden. In diesem Fall fließt das Abwasser entweder auf den Sandfilter oder direkt in den Vorfluter“, erklärte Frank Jehle. Der Ozonreaktor selbst werde zweistraßig gebaut und in sechs Kaskaden unterteilt, wobei diese entweder der Be- oder Entgasung dienen. Zudem wandelt ein Restozonvernichter das nicht gezehrte Ozon in Sauerstoff um, welcher über eine sogenannte Airjet-Pumpe in die Biologie eingetragen wird. Zusätzlich kommen laut Verwaltung für die Ozonungsanlage Betriebskosten hinzu. Quelle Bericht Schwäbische Zeitung Andy Heinrich vom 26.01.18

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