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Artikel Schwäbische Zeitung vom 18.08.2016

Artikel vom 01.09.2016

Bei der Führung durch das Klärwerk Eriskirch lernen die Teilnehmer viel von Abwassermeister Heiko Kiebler (rechts hinten). md
Zögernd und leicht naserümpfend haben am Mittwoch sechs kleine und vier große Neugierige die Kläranlage Eriskirch betreten. Sie nahmen an einer Führung im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde teil. Von Betriebsleiter Heiko Kiebler erfuhren sie, welchen Weg das Abwasser nimmt, nachdem es in der Kläranlage ankommt ist.
Kiebler erklärte den Kindern und ihren Eltern, dass das Wasser in drei Schritten gereinigt wird: zuerst mechanisch, dann biologisch und ganz zum Schluss noch chemisch. Bei der mechanischen Reinigung wird das Wasser von festen Stoffen, Sand und Schlamm gereinigt. Wirklich riechen kann man das Abwasser dann schon kaum noch und mit dem Naserümpfen ist es vorbei. Gespannt lauschten die Zuhörer, wie Kiebler erklärte, was in der biologischen Reinigung passiert. Hier kommen die „kleinen Mitarbeiter“ zum Einsatz, sagte er. So nennt er die Bakterien und anderen Kleinstlebewesen, die in dieser Phase das Wasser von Schmutzstoffen befreien.
Heiko Kiebler arbeitet schon seit mehr als 20 Jahren in der Kläranlage Eriskirch. Er sagt, er mache sehr gerne solche Führungen. „Es gibt nicht viele Leute, die sich hierfür interessieren und die, die es tun, will ich auf keinen Fall wegschicken. Ich finde es ist wichtig zu wissen, wo das Wasser hingeht, nachdem es Zuhause im Abfluss verschwunden ist.“ Die Kläranlage Eriskirch reinigt die Abwässer aus Tettnang, Meckenbeuren und Eriskirch. Das bedeutet, die fünf Mitarbeiter in Eriskirch kümmern sich um das Abwasser von etwa 35000 Menschen. Gut, dass es noch die „kleinen Mitarbeiter“ gibt.
Wenn die Bakterien ihre Arbeit getan haben, ist das Wasser schon wieder zu 85 Prozent gereinigt. In der chemischen Reinigung wird noch das Phosphat herausgezogen und ein weiteres Mal gefiltert, bevor es in die Schussen fließt. Bis zu 350 Liter Wasser pro Sekunde leitet die Kläranlage in den Fluss.
„Die Leute sollen sich bewusst werden, was mit den Stoffen im Abwasser passiert und wie sie entsorgt werden müssen“, sagte Kiebler. Bei seinen Zuhörern kam das gut an. „Ich habe das zwar schon in der Schule gelernt, aber hier war es interessanter“, meinte der zehnjährige Lucas. Auch der ein Jahr ältere Silas zog ein positives Fazit: „Mir hat es gut gefallen, außer, dass es am Anfang so gestunken hat.“
Bei der Führung durch das Klärwerk Eriskirch lernen die Teilnehmer viel von Abwassermeister Heiko Kiebler (rechts hinten). md

Zögernd und leicht naserümpfend haben am Mittwoch sechs kleine und vier große Neugierige die Kläranlage Eriskirch betreten. Sie nahmen an einer Führung im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde teil. Von Betriebsleiter Heiko Kiebler erfuhren sie, welchen Weg das Abwasser nimmt, nachdem es in der Kläranlage ankommt ist.

Kiebler erklärte den Kindern und ihren Eltern, dass das Wasser in drei Schritten gereinigt wird: zuerst mechanisch, dann biologisch und ganz zum Schluss noch chemisch. Bei der mechanischen Reinigung wird das Wasser von festen Stoffen, Sand und Schlamm gereinigt. Wirklich riechen kann man das Abwasser dann schon kaum noch und mit dem Naserümpfen ist es vorbei. Gespannt lauschten die Zuhörer, wie Kiebler erklärte, was in der biologischen Reinigung passiert. Hier kommen die „kleinen Mitarbeiter“ zum Einsatz, sagte er. So nennt er die Bakterien und anderen Kleinstlebewesen, die in dieser Phase das Wasser von Schmutzstoffen befreien.

Heiko Kiebler arbeitet schon seit mehr als 20 Jahren in der Kläranlage Eriskirch. Er sagt, er mache sehr gerne solche Führungen. „Es gibt nicht viele Leute, die sich hierfür interessieren und die, die es tun, will ich auf keinen Fall wegschicken. Ich finde es ist wichtig zu wissen, wo das Wasser hingeht, nachdem es Zuhause im Abfluss verschwunden ist.“ Die Kläranlage Eriskirch reinigt die Abwässer aus Tettnang, Meckenbeuren und Eriskirch. Das bedeutet, die fünf Mitarbeiter in Eriskirch kümmern sich um das Abwasser von etwa 35000 Menschen. Gut, dass es noch die „kleinen Mitarbeiter“ gibt.

Wenn die Bakterien ihre Arbeit getan haben, ist das Wasser schon wieder zu 85 Prozent gereinigt. In der chemischen Reinigung wird noch das Phosphat herausgezogen und ein weiteres Mal gefiltert, bevor es in die Schussen fließt. Bis zu 350 Liter Wasser pro Sekunde leitet die Kläranlage in den Fluss.

„Die Leute sollen sich bewusst werden, was mit den Stoffen im Abwasser passiert und wie sie entsorgt werden müssen“, sagte Kiebler. Bei seinen Zuhörern kam das gut an. „Ich habe das zwar schon in der Schule gelernt, aber hier war es interessanter“, meinte der zehnjährige Lucas. Auch der ein Jahr ältere Silas zog ein positives Fazit: „Mir hat es gut gefallen, außer, dass es am Anfang so gestunken hat.“

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Fon: 07542/510-160
Fax: 07542/510-44160
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